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Messebesuch des Rathauses von El Paso auf der internationalen Schweizer Tourismusmesse in Lugano

Letzter Tag, Rückreise in Eile aber auch Langeweile

Punkt 06:00 Uhr klingelte der Wecker, was weh tut, denn nach unserer inneren (kanarischen) Uhr ist es dann noch eine Stunde früher und als es mir wirklich gelang, Chamaida schon beim ersten Anruf menschenähnliche Geräusche zu entlocken, konnte ich in Ruhe meine Dinge in die Koffer räumen und dem wirren Reisetag entgegensehen. - Zum Frühstück kamen wir dann doch erst um halb acht, wir mussten halt noch viele Dinge umpacken, ich war für den knautschfreien Koffer zuständig und bis wir unser Gepäck so weit und gerecht austariert hatten, war es eben schon wieder so spät. - Ein Brötchen, ein Kaffee, wieder kein echter "Latte macchiato", aber das machte nichts mehr und schon stand das Taxi vor der Tür, welches uns zum Hotel de la Paix bringen sollte, wo der Bus der Messegesellschaft auf uns wartete. - Heftiger Stau am Montagmorgen und so kamen wir als allerletzte zum Bus und die Fahrer hatten alle Mühe unsere acht Gepäckstücke noch in den bereits vollen Bauch des Busses zu bugsieren. - Auf der Fahrt nach Mailand schlief Chamaida sofort ein, so wie überhaupt in dem Bus nur eine wache Italienerin andauernd irgendwelche schmutzigen Bürogeschichten per Handy mit einer Kollegin diskutierte, so viel habe ich jedenfalls verstanden, alle anderen machten es Chamaida nach, oder hingen mit ihren Blicken verwirrt an der vorbeirauschenden Landschaft der Lombardei. - Nicht wirklich berauschend und eben wegen der vielen großen und auch kleinen Industriegebäude dort um Mailand herum auch nicht gerade eine touristische Attraktivität, aber ich habe ja auch nur die Strecke neben der Autobahn gesehen, da muss man halt Abstriche machen. - Allerdings fällt mir dabei schon auf, wie sauber La Palma ist und das es wohl auch ein Segen sein kann, nicht so viel Industrie zu haben, die meist in völlig schmucklosen, eben nur dem Zweck dienlichen Arbeitssärgen untergebracht ist.

    Vom Rückreisetag selbst habe ich kaum Fotos, hier nochmal der Luganer See, vom Bus aus fotografiert, aber es war wieder regnerisch und die Öde der Lombardei neben der Autobahn, die war mir einfach nichts, um das auf Fotos festzuhalten.


    Nochmal der Luganer See, damit auf dieser letzten Seite überhaupt noch Fotos erscheinen...
Ob wir nun zum Terminal zwei oder eins mussten, das wusste ich nicht, entschied aber instinktiv, dass wir für das Terminal eins vorgesehen waren, so konnte Chamaida auch noch zehn Minuten länger schlafen. - Wir hatten auch Recht, allerdings fanden wir uns so überhaupt nicht in dem äußerst ungeordneten Flughafen von Malpensa zurecht und es dauerte ziemlich lange, bis wir unseren geliebten Iberia-Schalter fanden. - Auch wenn wir dieses Mal früh beim einchecken waren, wieder zeigte man sich nur halbwegs gnädig mir unserem Übergepäck und sollten sogar noch mehr bezahlen als auf dem Hinweg, obwohl wir inzwischen 20 Kilo weniger hatten. - Nach erneutem Umräumen, die El Paso Broschüren wanderten mal wieder ins Handgepäck, einigten wir uns mit der freundlichen aber bestimmten Dame am Counter auf erneut 100 Euro, damit wäre die Sache dann ausgestanden und wir wurden auf beiden Strecken mit dem gleichen Strafgeld belastet, was zumindest auf der späteren Abrechnung mit der Gemeinden dann einfacher erklärbar schien. - Chamaida musste nun aber noch in ein anderes Gebäude das Übergepäck bezahlen gehen und ich den Sperrgepäck-Schalter suchen, denn in Mailand passen unsere Plakatrollen und die Leinwand nicht auf das normale Gepäckband. - Irgendwann fanden wir uns wieder, sehnsüchtig nach einem so aufgeräumten und sauberen Flughafen wie Madrid-Barajas schielend und waren nun endgültig so weit, noch einen Kaffee und irgendein Hörnchen oder anderes Gebäck in unsere noch reichlich leeren Mägen zu pumpen. - Ich weiß nicht was mit uns los war, wieder gelang es uns nicht, einen "Latte macchiato" in einem solch hohen Glas zu bekommen, erneut gab es Milch und Kaffee getrennt, aber das Hörnchen mundete vortrefflich, so dass wir sogar die Krümel noch von der Serviette pickten. - Eigentlich hatten wir noch viel Zeit bis zum Abflug, aber weil der Flughafen Malpensa nun wirklich kein angenehmer Aufenthaltsort ist, entschieden wir uns bereits durch die Sicherheitskontrolle und zum Abflugschalter zu begeben. - Diese Entscheidung war auch gut so, denn alleine um die Sicherheitskontrolle hinter sich zu bringen, musste man unzählbar viele Runden in einem an Kuhhandel erinnernde Absperrgitter drehen, die ich bislang nur von ganz früher von den österreichischen Seilbahnen kannte, wo sich dann immer die flotten Skilehrer mit ihren weißen Kneissel unten durch gedrückt hatten. - Es schien ewig zu dauern, schließlich waren wir durch und mussten noch mal weite Wege bis zum Abflugsschalter abgehen, um dann fast als allerletzte ins Flugzeug zu gelangen. - Wenn wir, wie erst vorgesehen noch mal eine Außenrunde gedreht hätten, um unseren Nikotinspiegel für den Flug nach Madrid einzupegeln, dann hätten wir die Maschine nicht mehr pünktlich erreicht. - Das wird uns eine Lehre sein, wer über Malpensa fliegt, der soll reichlich Zeit einplanen, dann geht das auch alles klar. - Nach Madrid sind es nicht mal zwei Stunden, allerdings rüttelte uns ein breites Tief gewaltig durch, so dass der Bordservice immer wieder eingestellt werden musste und Chamaida nicht mehr an ihren Rettungskaffee kam, den sie aus irgendwelchen Gründen, die ich hier nicht näher ergründen will, unbedingt brauchte. - Dafür wurde dann Starbucks auf dem Flughafen von Madrid ausgiebig getestet und langsam kam auch die gute Laune wieder zurück. - Dieses Mal mussten wir allerdings das Terminal wechseln, was aber dank der kleinen U-Bahn ganz flott ging, mich beunruhigte nur, dass dieser "Skytrain" so ganz ohne Fahrer durch die dunkle Röhre schoss und hoffte dabei, dass nicht Windows Vista diesen Zug steuert. - War aber alles kein Problem, unser Flug nach Tenerife ließ uns noch eine Stunde Zeit, immer mal wieder in diese kleinen Raucherabteile einzuziehen, so dass wir den vorletzten Flug dieses Tages ohne Nikitonunterversorgung antreten konnten.- Mit einem A340/600 flogen wir nach Los Rodeos, mein erster Flug in einer viermotorigen Maschine überhaupt, und dann gleich in solch einem enorm großen Flugzeug, allerdings ist das für den Passagier auch nichts anderes, nur dass eben viel mehr Menschen als gewohnt mit im Flieger sitzen und das Ein- und Aussteigen entsprechend länger dauert.

    Endlich das Gepäck losgeworden, so lässt es sich auch auf dem Flughafen Mailand-Malpensa fröhlich sein, obwohl man ganz ehrlich lieber in Barajas Kaffee trinkt und Runden dreht, das ist bedeutend angenehmer und sauberer.


    Auf Tenerife hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, bevor uns der kleine Inselhopper wieder zurück nach La Palma brachte. - Da Chamaidas Bruder dort wohnt, also auch ein Emigrant, gelang es ihr noch kurz ihre kleine Cousine für ein paar Minuten zu sehen.
Chamaida holte nun ihren Laptop raus und versuchte die Termine der kommenden Tage zu ordnen, dadurch fiel natürlich unser so beliebtes Managerveralberungsspiel flach, mit dem wir uns sonst auf den Flügen die Zeit vertreiben. - Mir tat sie nun richtig leid, gleich am kommenden Tag war ordentliches Plenum, in dem die Opposition sicher wieder an den Reisekosten herummäkeln wird und die viele Arbeit, die sie da für den Ort und La Palma auf sich genommen hat, in den Dreck ziehen. - Aber das ist so in der lokalen Politik, immer drauf. - Ansonsten war es stinklangweilig, eine geschlossene Wolkendecke bis zu den Kanarischen Inseln, erst nach langem Sinkflug konnte man kurz vor der Landung die Häuser von Santa Cruz erkennen und schon waren wir auch gelandet. - Fast schon zu Hause, und nicht mal eine Stunde Aufenthalt auf dem Nordflughafen nach Tenerife, so dass wir fast ohne Zögern gleicht wieder unsere vertrauten kleinen Flugzeuge besteigen konnten, in denen man das Fliegen noch so direkt und unverblümt spürt. - Gegen 20:30 Uhr landeten wir schließlich auf La Palma, auch unser gesamtes Gepäck kam unversehrt an und widerlicher Nieselregen empfing uns nicht so ganz herzlich wie Chamaidas Mutter, die sich angeboten hatte, uns abzuholen. - Eine halbe Stunde später war ich dann auch schon wieder bei meiner Familie und dem Kater, der noch vor den anderen humanoiden Mitgliedern unserer engen Wohngemeinschaft von der reichlich mitgebrachten Beute zu kosten bekam. - Allerdings fand er die "Salame de Cavallo" nicht so lecker wie meine Kinder, denn gleich noch an dem Abend wollten die Kinder natürlich an die bunten Mitbringsel. - Eine aufregende, erfolgreiche, aber auch sehr anstrengende Reise endete damit und Chamaida und ich haben jeweils gute Erfahrungen gesammelt und wollen unsere Kritiken an dem Messebesuch auch noch mal abstimmen und zusammenfassen, damit wir uns beim nächsten Mal nicht wieder so viel Arbeit machen und den einen oder anderen Punkt auch noch deutlich verbessern. - Wenn uns die Opposition nicht zermalmt mit ihrer Kritik an unserem Messebesuch, dann haben wir für 2009 schon wieder was vorů


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