Die grosse Vulkantour
Dauer: etwa 8 Stunden mit Pausen.
Anforderung: gute Trittsicherheit ist erforderlich, da die
Wegstrecke oftmals über Geröll führt. Aufstieg: gut
700 Höhenmeter, Abstieg 1.250 Höhenmeter. Die Tour kann auch
von wenig bergerfahrenen Wanderern bewältigt werden. Sie ist
aber kein Spaziergang, sondern eine kräftezehrender Tagestour.
Gute Kondition ist also erforderlich!
Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenkleidung, unbedingt Sonnenschutz
und -creme!
Verpflegung: unbedingt min. 2 l Wasser pro Person und Proviant
mitnehmen! Unterwegs gibt es weder Quellen noch die Möglichkeit,
etwas zu Essen zu bekommen.
Durch schattigen Kiefernwald, über bizarre Geröllfelder
und die unwirkliche Mondlandschaft der Cumbre Vieja führt
uns die Routa de los Volcanes fast über die halbe Insel
bis in den tiefen Süden nach Fuencaliente ...
Mit
dem Mietwagen oder per Taxi fahren wir bis zum Refugio El Pilar, dem großen Naherholungsgebiet unterhalb des Birigoyo.
Die Tour beginnt am dortigen Grillplatz. Von hier aus führt
uns der erste recht kräftige Anstieg durch den Kiefernwald
um die rechte Flanke des Pico Birigoyo herum aufwärts.
Durch
die Kiefernwipfel bieten sich uns beim Blick zurück immer
wieder imposante Ausblicke über das unter uns liegende Aridanetal,
auf die Cumbre Nueva und das dahinterliegende Calderamassiv.
Der Anstieg wird jetzt flacher, wir queren einen Geröllhang
und folgen der Forstpiste, auf die wir stoßen, eine Weile
bergan.
Nach
einer Weile biegen wir von der Piste rechts ab und folgen dem mit
Steinmännchen gekennzeichneten Weg nach rechts durch lichte
Bergheide und weiter leicht abwärts durch grünen Kiefernwald.
Die
Waldzone verlassen wir bald, und nun geht es wieder steil bergan
zum erloschenen Vulkan "Hoyo Negro", einem der größten prähistorischen
Vulkane La Palmas.

An dieser Stelle kann man wunderbar die gewaltigen Naturkräfte ahnen. Der Hoyo Negro zum
Beispiel schüttete Lava, Asche und Wasser aus, was eine sehr seltene
Kombination darstellt.
Vom Hoyo Negro aus führt uns der Weg wieder duch lauschigen
Kiefernwald. Hier legen wir unsere große Pause ein. Juan Antonio
zeigt ihnen dafür ein angenehm schattiges Plätzchen unter großen
Kiefern. Vor uns liegen jetz die höchsten Punkte auf unserer
Tour, die Gipfel der Deseada I und II.
Von hier aus bieten sich Ausblicke in alle Himmelsrichtungen; bei
gutem Wetter beträgt die Sichtweite mindestens 120 km, so
dass man einen Rundumblick von 250 Kilometern hat.
(Bei schlechtem Wetter sollte die Tour spätestens hier enden,
denn bei Sturm wird es an der Deseada nicht nur ungemütlich,
sondern gefährlich!)
Im
Westen unter uns liegt Puerto Naos an der Westküste von La
Palma unter leichten Schönwetterwolken.
Im Westen erhebt sich der Pico de Teide auf Teneriffa, im Süden
und Südosten sind La Gomera und El Hierro zu sehen.
Jetzt
geht es weiter zum berühmten Vulkan "San Martín", einem sehr alten
Vertreter seiner Art, mit Kiefernbewuchs in seinem Inneren.
Unten im Krater befinden sich eine Höhle und eine Quelle, die wir
aber leider nicht besuchen können, da der Zugang aus Gründen des
Naturschutzes verweigert wird.

Wenn wir den Martín passiert haben, wird die bizarre Vulkanlandschaft
allmählich wieder lieblicher und wir erreichen nach dem Abstieg über
weite Lavafelder den angenehmen Schatten eines ausgedehnten Kiefernwaldes.

Nun wandern wir durch den Wald, teils über eine Forstpiste,
teils über uralte Königswege hinab nach Fuencaliente,
dem Endpunkt unserer Tour.
In Fuencaliente kann man dann den Bus nehmen. der einen bis Los Llanos bringt und von dort nachhause, oder mit dem Taxi wieder zum Refugio, wenn man dort seinen Mietwagen abgestellt hat.
Die gleiche Wanderung bieten manche Wnaderorganisationen auch als Nachttour bei Vollmond an, eine sehr reizvolle Tour ist das.
Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns jederzeit an oder schicken
Sie uns ein Fax oder eine Mail!
Ihre Familie Ingrid & Mathias Siebold
Calle el Torréon 5/7
E-38750 El Paso
La Palma, Islas Canarias, Spanien
Tel & Fax von Deutschland: + 34 922 497216
email: m.siebold@la-palma-urlaub.de

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