Vom Roque de los Muchachos nach El Time

Dauer: 6,5 Stunden, davon Gehzeit 5 Stunden.
Anforderung: der Weg ist bequem gangbar und nicht steil, führt aber über 1.600 Höhenmeter stetig bergab; es ist also mehr als ein Spaziergang. Sie sollten ein wenig Ausdauer mitbringen!
Ausrüstung: Wanderschuhe und Regenkleidung sind erforderlich!
Verpflegung: nach Ihren Wünschen. Bitte nehmen Sie Wasser und ein wenig Proviant mit! Sie haben die Möglichkeit, während der Anfahrt zum Roque bei einer Rast einen kleinen Snack einzukaufen.


Haben Sie schon einmal einen Panoramarundblick über mehrere Hundert Kilometer erlebt? Vom Rouque de los Muchachos aus blickt das Auge ungläubig auf einen Großteil der Insel herab, der Atlantik erstreckt sich grenzenlos, und aus der Ferne grüßen der Teide, La Gomera und El Hierro ...

Observatorium am Roque de los Muchachos Die Anfahrt sollte organisiert sein, entweder schließen sich mehrere Gäste zusammen und buchen ein Taxi, oder man macht den Weg mit zwei Mietwagen. Einer bleibt bei der Anfahrt in El Jesus (oberhalb Tijarafe) stehen und mit dem anderen fährt man hinauf zum Roque.

Rechnen Sie mit 1,5 Stunden Anfahrt vom Aridanetal aus.
Dann geht es weiter über Serpentinen auf den Roque de los Muchachos bis auf 2426 Höhenmeter. Dort befindet sich das berühmte Observatorium, welches neben verschiedenen Radioteleskopen und Messstationen eines der zur Zeit grössten Spiegelteleskope (4,20 m) der Welt enthält. Hier finden Sie eine Webcam auf dem Roque.

Auf dem Gipfel können Sie ein atemberaubendes Panorama unserer schönen Insel geniessen.

Wir befinden uns hier allerdings im Hochgebirge! Bis in den März hinein muss bei entsprechender Wetterlage mit Scheefällen gerechnet werden, und auch im Frühjahr/Herbst kann es in dieser Höhe empfindlich kalt sein - die Mitnahme eines dicken Pullovers oder einer Jacke empfiehlt sich also stets.
Auch bei bedecktem Himmel ist wegen der intensiven UV-Strahlung eine Sonnenschutzcreme Pflicht!


Die Wanderroute führt am nordwestlichen Außengrad des Calderakraters entlang nach Süden. Die Vegetation hat -hochgebirgstypisch- alpinen Charakter.

Von Wind und Wetter zermürbtes und in der Sonne gebleichtes Wurzelwerk bildet bizarre Formen am Wegesrand.

Weiter und weiter geht es immer am Grat der Caldera entlang bergab.



Immer wieder bieten sich schwindellerregende Ausblicke in den Krater der Caldera, wie hier, wo man gut 1.500 Höhenmeter tief auf die Playa de Taburiente sieht.
Aber keine Angst: dieser Wanderweg ist wirklich sicher und man braucht an keiner Stelle zu befürchten, durch einen unbedachten Schritt abzustürzen.


Fast von allen Punkten der Wanderung können wir auch einen Blick auf die ca. 90 km entfernte große Schwester La Palmas werfen, Tenerife, mit dem schneebedeckten Pico del Teide.



Einer dieser wunderbaren Aussichtspunkte wird unser Platz für die große Pause werden. Auch beim Verzehren des wohlverdienten Pausenbrotes, können Sie den Überblick über die Nachbarinseln, Tenerife, La Gomera und El Hierro behalten.

Allmählich erreichen wir die Baumgrenze und den Kiefernwald. An dieser Stelle hat im Sommer 2000 ein Waldbrand gewütet, dessen Übergreifen auf die Caldera erst im letzten Moment verhindert werden konnte.

Aber die Kanarische Kiefer übersteht solche Brände, sobald sie ein gewisses Alter erreicht hat, wenn auch mit rußgeschwärzten Stämmen.
Die dicke Rinde schützt das Innere des Stammes so gut, daß auch ein größeres Feuer ihm nichts anhaben kann.





Bereits wenige Monate später schlagen die Bäume wieder aus. Die frischen grünen Nadeln bilden einen reizvollen Kontrast zu den schwarzen Stämmen.
Einige Jahre später ist den Bäumen fast nichts mehr anzusehen.



Weiter geht es durch Geröllfelder aus Basalt und die immer dichter werdende Vegetation nach Süden.

Wie man sieht, sind die Teilnehmer der Wanderung trotz der Anstrengung bester Laune.












Nun ist es nicht mehr weit bis zum Feuerwachtturm von El Time, dem vorläufigen Endpunkt unserer Wanderung. Der Blick vom Feuerwachtturm in die Caldera begeistert.
Durch die Weinberge bei El Time erreichen wir das Taxi oder den vorher deponierten Mietwagen.












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