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So ein kleines bisschen die Welt retten…

…das haben wir uns doch alle schon irgendwann mal gewünscht. - Allerdings wissen wir ja auch, wie schwer das ist und dann gibt es noch das klitzekleine Problem, dass man sich ja auch nicht einig ist, in welche Richtung man denn dieses Welt überhaupt retten will. - In solchen Momenten empfiehlt sich ja immer wieder ein tolles Rezept, global denken, lokal handeln, jeder rettet seine eigene Welt, und passt im besten Fall dabei auf, dass die eigene Welt nicht die Welt des Anderen überrennt. - Man kann sich aber auch weiter darüber hinaus engagieren, wenn man zum Beispiel entdeckt, dass hier auf La Palma gewisse Pläne die Insel in eine derb ungewisse Zukunft steuern, wenn man das mal vorsichtig ausdrückt. - Es geht wieder mal um den heftigst umstrittenen touristischen Sondernutzungsplan für die Insel, den so oft bereits erwähnten "PTE" (Plan Territorial Especial de Ordenación de la Actividad Turística de La Palma). - Dieser Plan sieht vor, ohne den Gesamtordnungsplan für die Insel abzuwarten, La Palma in eine kleine Kopie Tenerifes zu verwandeln und erlaubt und fördert damit den weiteren Ausbau von Hotels, Sporthäfen und den so oft diskutierten Golfplätzen, von denen es gleich vier geben soll. - Gegen alle Proteste, die reichlich vorhanden waren und gegen jegliche Vernunft, die ganz klar sagt, dass La Palma keine touristische Zukunft im konventionellen Tourismus haben wird, ist dieser Plan doch durch die Instanzen geschoben worden und wie die drei großen ökologischen Gruppen auf der Insel behaupten, auch mit fragwürdigen Methoden. - In der Tat gab es keinerlei Bürgerbeteiligung und die vielen, auch schriftlichen Proteste auch gegen die Golfplätze wurden ignoriert.

Deshalb haben sich die Asamblea Ecologista, die Organisation "Ben Magec" La Palma und die "Centinela, Ecologistas en Acción" dazu entschlossen, gegen den "PTE" gerichtlich vorzugehen. - Einen ersten Erfolg hat man bereits einfahren können, der oberste Kanarische Gerichtshof "TSJC" (Tribunal Superior de Justicia de Canarias) hat die Klage der Ökologen bereits zugelassen, es macht also Sinn, diesen Weg den Plan zu stoppen zumindest zu verfolgen. - Dazu hat man nun einen Rechtsanwalt beauftragt die Klage nun ordentlich zu formulieren und dieser Anwalt kostet natürlich Geld. - Da die Mitglieder der Organisationen allesamt hart arbeitende Menschen mit normalen Einkommen sind, ruft man jetzt zu Spenden auf, sich die Kosten für dieses Verfahren zu teilen. - Das erscheint mir vernünftig, ist es La Palma doch mindestens wert, solch einschneidende und zukunftsweisende Pläne gerichtlich überprüfen zu lassen, das ist ein völlig normaler und nicht mal revolutionärer Schritt. - Schön wäre es natürlich, wenn sich aus einer erfolgreichen Reklamation gegen diesen Plan eine neue Chance ergäbe, die touristische Entwicklung dieser Insel so zu planen, dass die Insel auch nachhaltige und langfristige Vorteile aus dem Tourismus schöpfen könnte. - Dazu gehört eben auch, die Abkehr vom Auslaufmodell des konventionellen Tourismus, der mittelfristig bereits in Billiglohnländer abwandern wird, weil hier die zu erwirtschaftenden Margen für die Reiseveranstalter unbefriedigend werden, oder nur noch durch ruinösen Preiskampf aufrecht zu erhalten sind, welche die besuchte Region und eben in diesem Fall La Palma, dem Ausverkauf preisgeben würde. - Anstatt den Neubau von Hotelanlagen zu fördern und zuzulassen könnte man auch bereits vorhandene Infrastrukturen nutzen und anstatt Betonbunker in der Pampa zu bauen, wertvolle alte Stadthäuser zu reizvollen kleinen Hotels und Pensionen umbauen. Ziel dabei wäre, den angebotenen Tourismus auf La Palma auch mit dem Thema La Palma zu verbinden und so ein wirklich alternatives Ziel zu schaffen um Gäste, die keine konfektionierte Massenware von der Stange kaufen wollen, anspruchsvoll und vor allem authentisch zu bedienen. - Auch müssen keine vier Golfplätze sein, das ist völliger Quatsch, wenn man schon so eine Anlage erstellen will, dann sollte man diese mit der Auflage versehen, dass man den ersten Golfplatz der Welt nach rein ökologischen Gesichtspunkten erstellt und auch betreibt, das wären Maßnahmen welche Aufmerksamkeit erregen und unsere Glaubwürdigkeit als Weltbiosphärenreservat erhöhen. - Die alternativen Vorschläge sind alle vorhanden und ich bin mir ja sicher, dass Sie diese Kolumne nicht das erste Mal verfolgen und so über die touristischen Pläne dieser Insel Bescheid wissen und sich ihre eigenen Gedanken dazu bereits gemacht haben. - So möchte ich Sie nun, im Namen, aber auch vollem Vertrauen gegenüber den genannten Organisationen bitten, auch Ihren Beitrag nach Ihren Möglichkeiten dazu beizutragen, dass der jetzige touristische Sondernutzungsplan von unseren Gerichten überprüft wird und wir so die Möglichkeit erhalten, die in dem Plan gezeigten Fehler für La Palma zu verändern. - Es geht um an die 6.000 Euro die man zusammenbekommen muss, hier im Freundeskreis sind bereits 2.250 Euro eingegangen. - Für Ihren Anteil bedanken wir uns jetzt schon.

Hier nun die Bankverbindung.

Das Konto gehört der "Colectivo Ecologista La Centinela"
bei der Bank "Caja Canarias"
SWIFT: CECAESMM065 - IBAN: ES91
Kontonummer mit IBAN:ES91 2065 0790 19 1401049630
Kontonummer ohne IBAN, also wenn Sie von Spanien aus überweisen wollen:
2065 0790 19 1401049630



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