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René Bouillon rene.bouillon@email.de

Kommentar: Oh Schreck, was muss ich da lesen. Nicht mal zwei Wochen wieder zurück von La Palma und schon lese ich die erste Hiobsbotschaft in Deinen News, Mathias.

Falls nun wirklich der ganze Weg, runter bis in den "Barranco de las Augustinas" asphaltiert werden soll, ist wohl auch auf La Palma nun der Weg in den Massentourismus endgültig geöffnet?! Das was uns schon Ende der 90-ziger von Lanzarote wieder weg trieb, scheint jetzt auch hier zu beginnen. Ich sehe uns schon, bei einer unserer nächsten großen Wanderungen durch die "Caldera", vorbeischlängeln an Touristengruppen, die in leichten Sommerschuhen und mit Handtäschchen, geführt von einem Reiseleiter mit dem berühmten Schirm mit Klingel.

Alleine der Gedanke ist schlimm. Gerade das noch ziemlich Unberührte und die herrliche Einsamkeit auf den ausgedehnten Wanderungen hat bestimmt nicht nur uns La Palma so ans Herz wachsen lassen. Muss man denn unbedingt hier den Fehler der anderen nach machen?!

Lanzarote hatte auch bis Ende der 90-ziger diesen eher ursprünglichen Ruf und einen solchen „Geheimtipp“ Charakter, wie heute La Palma. Aber auch hier zeigte sich, dass die Touristenzahlen erst stark anstiegen, nachdem man viele relativ schwer zugängliche touristische Highlights, durch asphaltierte Straßen, Massentourismus tauglich machte, dann die Urlauberzahlen wieder rückläufig sind. Kein Wunder!

Urlauber, die vor allem am Strand liegen und in ihren Hotels von vorne bis hinten bedient werden wollen, kommen einmal, sagen dann „nette Insel“ und stellen dann fest, das es für ihren Urlaub doch besser ist, das nächste Mal wieder auf „Teneriffa“ oder „Gran Canaria“ zu fliegen. Leider schrecken die vielen, einmaligen Pauschaltouristen dann auf Dauer die jedes Jahr kommenden, treuen Indvidualtouristen ab, so dass mittelfristig die Buchungszahlen hier rückläufig sein müssen.

Lanzarote und vor allem Pa Palma sind hoffnungslos ungeeignet, um auf Dauer einen funktionieren Massentourismus aufzubauen, da es den ja, quasi um die Ecke schon seit Jahrzehnten auf den großen Kanareninseln schon gibt! Ich kann nur hoffen, dass die jetzt eingeschlagene Entwicklung nicht weiter verfolgt wird, sonst wird eine der letzten, wirklichen Naturperlen unserer Erde, von uns Menschen „platt getrampelt“, nur um ein Stückchen des so lohnenswerten Kuchen „Tourismus“ abzubekommen.



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