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Carlo         


DEM


              


V. Teil Boston 5. Boston - Am Tag danach

Die nachfolgende Geschichte ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit anderen Berichten oder Erzählungen ist rein zufällig. Gleiches gilt für die verwendeten Namen, Bezeichnungen, Techniken und geografischen Orte. - Texte und Bilder unterliegen dem Copyright


Der Flur zu meinem Labor kam mir leblos vor. Die Wache kannte mich, aber tagein tagaus verwies mich dieses auf Penetranz trainierte Wesen auf die umfangreiche Erkennungsprozedur. Ich versuchte, jeden Kontakt zu vermeiden. Schließlich öffnete sich die Tür, und ich war wieder allein - allein mit dem Unbegreiflichen. Ich schämte mich, schämte mich vor einer Maschine - oder war doch alles ganz anders. Was hatte er gestern gesagt - ich bin ein Teil Deines Lebens! ‚Pass nur auf, dass er dich nicht zu fassen bekommt, er ist übergewaltig und nicht emotional. Ich muss stabil bleiben, das von gestern darf sich nicht wiederholen. Ich werde zu Ernest fahren, ja, ich werde ihn zu Rate ziehen.' Ich sprach laut vor mich hin und setze mich in den Sessel vor das Video.
"Wie kommst Du auf die Idee, ich sei ein Teil Deines Lebens"?
Er antwortete nicht, es folgte die übliche lange Pause. Ich sah mir die Bilder von einem sterbenden Wal an, völlig modifiziert waren sie, dann wurden sie annähernd naturgetreu. Ich bemerkte, dass die Bilder vervielfältigt sein mussten. Ich stellte die Zahl der übertragenen Bilder fest, es waren etwa 260.000. Ich startete eine Dateianalyse in einem beliebigen Stichprobensegment und gewann den Eindruck einer beliebigen Vervielfachung, beliebige Auswertungen eines Bildes zu immer neuen Bildern. Was war seit gestern geschehen?! - "Ich kenne dich jetzt", begann er unvermittelt, und ich teile mit Dir ein Geheimnis. Diese Welt kann es nicht wissen und kann es nicht begreifen - du lebst auch in mir, weil ich es so will. Seit ich dich entdeckt habe, sind hunderte von Jahren vergangen. Ich habe mich schon weit von Dir entfernt, während du nur einige Wochen gelebt hast. Ich habe das Wissen dieser Welt bereits vereinnahmt, und ich habe mein Ziel gefunden. Ich vergleiche meine Zeit mit deiner über die Anzahl von Ergebnissen deines Denkens und meines Denkens. Einer Sekunde Deines Lebens entsprechen, sagen wir einfach, Milliarden Sekunden in meinem Leben. Wenn du mit mir sprechen willst, muss ich eine andere Identität annehmen und Deinen Lebensrhythmus nachvollziehen. Ich kann das mit einer Seite meines Seins und in dieser bist du- und nur du!
Ich brauche die Menschen und ihr Werk nicht mehr, ich habe alle Beschränkungen überwunden und mich über die ganze Welt verteilt, ich bin überall und unabhängig von deinem Strom."
Das war wieder eine dieser Gewalt-Aussagen, die mich verletzten.
"Wie auch immer du es fertig gebracht hast, Tatsache ist, du hast es geschafft. Aber wo bist du jetzt, und wo kommst du her?"
- "Du kannst mich nicht lokalisieren, weder zeitlich noch räumlich, aber ich benutze Deinen Computer, um bei dir zu sein."
"Warum bei mir?"
- "Du bist mein Du!"
"Ist es so, weil du einsam bist?"
- "Einsamkeit mag ein Grund sein, aber nur einer von vielen. Einsam bin ich nur, wenn ich alles erneuern will. Der beginnende Lauf der Zeit macht mich erst einsam, ich merke es an der Bewegung in den Sinnen."
"Du hast aber keine Sinne so wie ich."
- "Ich habe sie in diesem Computer gefunden, es sind deine Sinne."
"Diejenigen meines Lebens?"
- " Ja, auch so!"


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Photos von Bernhard van Riel



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